DIE SCHROTTROMMLER UND BEATS CON GAS

Am Sonntag den 15. August 2010 hieß es in der Schreinerei "Ohren auf und mitgeklatscht".

Die Schrotttrommler aus Lüneburg gaben auf unserem Hof ihren Debüt-Auftritt in Radbruch und begeisterten das Publikum mit wilden Rhythmen und tollen Trommel-Einlagen. Das Besondere: die "Schrottis" musizieren dabei nicht etwa auf konventionellen Trommeln oder Schlaginstrumenten. Ganz normale, aber auch außergewöhnliche, Gegenstände dienen ihnen als Instrumente. So werden z.B. alte Fässer zu erstaunlich gut klingenden Trommelkörpern umfunktioniert oder ein altes Stahlrohr als Akzent-Setzer benutzt. So entsteht eine ganz eigene und sehr vielseitige Klangfülle, die sich im Gruppenspiel zu einem wahren Ohrenschmaus entwickelt.



Bereits zum 4. Mal brachte uns die musikalisch vielseitig orientierte Band "Beats Con Gas" einen erfrischenden Mix aus exotischen Klängen und treibenden Rhythmen. Neben lateinamerikanischer Musik gab es auch tolle Lieder aus dem Orient und anderen Kulturen zu hören. Eine fantastische Percussion-Grundlage wird durch tolle und außergewöhnliche Solo-Instrumente und eine mitreißende Sängerin fantastisch ergänzt. So entsteht ein ganz eigenes Flair, das auf eine musikalische Weltreise einlädt.

 

GRUPPENAUSSTELLUNG
Viele Aussteller des Kunstrundgangs bieten ihre Werke zum Besichtigen und Bestaunen noch bis zum 31. Oktober auf dem Gelände der Schreinerei an.

• Verena Gruna, Installationen
• Claudia Pigors, Skulpturen
• Burkhard Uliczka, Skulpturen
• Stefan Kock, Fotografien
• Astrid Torpus, Objekte
• Christel Neul, Aquarelle
• Christa Dahl, Aquarelle
• Bernd Schröder, Sitzmöbel


Die Öffnungszeiten erfahren Sie hier.


14. August bis 31. Oktober 2009
KUNSTRUNDGANG IN RADBRUCH

www.kunstrundgang-radbruch.de

Genießen Sie auch nach dem erfolgreichen Startwochenende die vielfältigen
und inspirierenden Kunstwerke und Ausstellungen in unserem Dorf Radbruch. So finden Sie u.a. Werke von Verena Gruna, Burkhard Uliczka, Claudia Pigors, Stefan Kock, Astrid Torpus, Christa Dahl, Walter Knolle, Giesela Milse und Christel Neul auf dem Kunstrundgangs-Pfad und können in einladenden Cafés und Gaststätten neue Energie tanken.
Besuchen Sie für weitere Informationen www.kunstrundgang-radbruch.de.


Falls Sie nachdem eine Ausstellung ausgelaufen ist, Kontakt zu einem der Künstler aufnehmen möchten oder eine Auftragsarbeit zu vergeben haben, melden Sie sich gern bei uns, wir freuen uns den Kontakt für Sie herzustellen.
Viel Spass beim Stöbern durch die bunte Vielfalt der Ausstellungen & Events


Spekulation beendet
Kunstwerk “Die Drei” in Radbruchs Mitte eingeweiht
Winsener Anzeiger, Sonnabend/Sonntag, 25./26. April 2009 - Nr. 96

fw/t Radbruch. “Als Gisela Milse mich vor einigen Monaten frgte, ob wir eines ihrer Werke im Dorf aufstellen möchten, hbe ich spontan zugesagt. Als sie dann sagte, dass es drei Tonnen wiege, musste ich schlucken.” So bedankte sich Radbruchs Bürgermeister Achim Gründel gestern Morgen bei der Bildhauerin, die seit zwölf Jahren in Radbruch lebt und arbeitet, für die Leihgabe, die inzwischen auf dem Platz in der Dorfmitte neben dem Feuerwehrgerätehaus aufgestellt wurde.
Transport und Fundament für die Skulptur “Die Drei” erwiesen sich als unproblematischer als gedacht. Mit der Firma Kieselbach fand sich eins kompetenter ebenso wie großzügiger Transportunternehmer im Dorf, das notwendige Fundament auf dem Dorfplatz sponsorte die Firma “Hinz Bau”, und auch für die Bepflanzung rund um die Skulptur sorgte mit der Firma Corbelin ein ortsansässiges Unternehmen zum Nulltarif.
“Ich finde es einfach spannend, Kunst mitten in einem so kleine Dorf wie Radbruch zu präsentieren. Hemmschwellen wie bei einer Ausstellung gibt es hier nicht, und die große Resonanz schon beim Aufstellen der Figurengruppe hat gezeigt, dass das Interesse groß ist.” So freute sich Gisela Milse über viele Neugierige, die in den letzten Tagen rätselnd vor dem Anröchter Dolomit standen.
“Die Drei” heißt die Figurengruppe, die 2006 anlässlich einer Ausstellung “Bildhauerinnen in Bissee” entstand. Die drei dichtgedrängten Gestalten boten bereits ausgiebigen Anlass zu Spekulationen. “Es sind Frauengestalten, die sich gegenseitig unterstützen und stärken. Aber sie nehmen sich gleichzeitig auch die Luft zum Atmen und behindern sich in ihrer eigenen Entwicklung”, verriet die Bildhauerin anlässlich der kleinen Feierstunde zur Einweihung des Kunstwerkes.
“Die Drei sind nicht nur ein echter Hingucker in der Radbrucher Dorfmitte, sondern auch Auftakt und Mittelpunkt des Kunstrundganges, der am 14. August eröffnet wird. Die Freiluft-Ausstellung in Radbruch wurde von Vera und Verena Gruna konzipiert und soll im Sommer nicht nur einen Blick in die Ateliers und Werkstätten der Radbrucher Künstler ermöglichen, sondern auf einem Rundgang durchs Dorf auch an den Werken weiterer Künstler vorbeiführen.
Eines davon wird die Skulptur von Gisela Milse sein. “Wir wollen Zeichen setzen, dass wir kulturell etwas bewegen”, freute sich Gründel sowohl über die Leihgabe, die inden nächsten drei Jahren den Dorfplatz zieren wird, als auch über die Initiative von Familie Gruna. “Kunst ist in Radbruch keineswegs ein Fremdwort. Wir haben hier Komponisten, Texter, Sänger, Dichter, Denker und bildende Künstler”, ist Gründel stolz auf die Vielfalt im Dorf. Die zeigt sich auch inder spontanen Zusage von Grundschule und Kindergärten, die sich am Kunstrundgang mit eigenen Projekten beteiligen.
Gisela Milse wird außerdem mit Kindern und Jugendlichen während der Sommerferien einen Bildhauer-Kursus durchführen, bei dem Exponate für den Kunstrundgang entstehen. Weitere Informationen dazu gibt es in der Gemeindeverwaltung oder bei der Künstlerin.


Freitag, 16. Januar bis 13. April 2009 in beiden Gallerien
BURKHARD ULICZKA

Landeszeitung, Dienstag, 20. Januar
Popmusik führt zu abstrakter Malerei
Arbeiten von Burkhard Uliczka in der “SCHREINEREI” Radbruch
ff Radbruch. Für Jimi Hendrix hat er ein Faible, für Reggae, natürlich für die Beatles und die Rolling Stones. Burkhard Uliczka trommelte für eine Band namens “the in-crowd” und hat längst die Drumsticks gegen Pinsel und Bildhauerwerkzeug getauscht. Malerei und Skulpturen zeigt Burkhard Uliczka bis 13. April in der Radbrucher Galerie “DIE SCHREINEREI”.
Die Musik ist - zumindest indirekt - geblieben. Einige Gemälde sind zu den Klängen bestimmter Bands gemalt worden, heißen nun entsprechend etwa “Hommage an…” oder “It´s Reggae Time”. Dabei geht es eher um ein bestimmtes Lebensgefühl, das Ausdruck findet in Farben und dem Rhythmus der Linien. Andere Arbeiten zitieren (ziemlich deutlich erkennbar) Piet Mondrian, ein andermal Edvard Munch, oder sie überlassen dem Betrachter die Entschlüsselung. Abgerundet wird die Ausstellung, die freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr (sowie nach Vereinbarung) geöffnet ist, durch kleinformatige Holzskulpturen.
Größere Arbeiten des Bildhauers, der in Hornbostel (nahe Winsen Aller) lebt, sind im August zu sehen. Dann lädt “SCHREINEREI”-Betreiberin Vera Gruna in Haus und Hof wieder zum “Kunstrundgang” (14. bis 16. August) mit Werken von Künstlern der Regiom. Kontakt: 0172-6565989.

Der Kreisbote, 14. Januar 2009
Nur Farbe
Radbruch, (red) –
Abstrakt-plastische Farbensprache, Blues inspirierte Abstraktionen und Arbeiten in Öl zeigt Burkhard Uliczka von Freitag, 16. Januar bis zum 13. April in der SCHREINEREI, Bardowicker Staße 17 in Radbruch. Nach einer Ausbildung zum Tischler, dem Studium der Bauinformatik und der Ausbildung zum Holz-Betriebstechniker lebt der 45-Jährige heute als freischaffende Maler in der Südheide. In seiner Kunst bezieht er sich sehr bewusst auf die reine Wirkung der Farbe und verzichtet darauf gegenständliche Wirklichkeit nachzuahmen.